Der Veda gehört zu den ältesten Überlieferungen der Menschheit.

Das Sanskritwort "Veda" heißt Wissen. Die indischen Gelehrten bezeichnen ihn als "vollständiges Wissen vom Leben und seinen Naturgesetzen".

Das Hauptanliegen dieser Wissenschaft ist die Erforschung des menschlichen Bewusstseins und die Entfaltung höherer Bewusstseinszustände. Über Jahrtausende wurde der Veda mündlich weitergegeben, vom Meister zum Schüler (Vedische Tradition). Später wurde der Veda schriftlich fixiert.


Die Transzendentale Meditation

nach MAHARISHI MAHESH YOGI ist eine einfache, natürliche Technik, die man 2x täglich 15 bis 20 Minuten praktiziert. Die Wirkungen im täglichen Leben sind vielfältig und umfassen die gesamte Persönlichkeit.


Hier sind die 10 wichtigsten Gründe, warum man meditieren sollte:

1. man bekommt mehr innere Ruhe und Gelassenheit

2. bessere Gedächtnisleistung und Konzentration

3. einen klareren und wacheren Geist

4. mehr Selbstvertrauen und Souveränität

5. mehr Erfolg in Studium und Beruf

6. mehr Vitalität und Dynamik im Handeln

7. verbesserte Gesundheit, stärkeres Immunsystem

8. Verlangsamung des Alterungsprozesses

9. vertiefte und erfüllendere persönliche Beziehungen mehr Glück und innere Freude.


Ayur-Veda: Wissenschaft vom langen Leben

Dieser Name ist zugleich Programm dieser uralten Wissenschaft der Menschheit. Er beschreibt ein umfassendes medizinisches System, das verschiedene Therapieangebote für die verschiedenen Aspekte des Lebens anbietet. Sie sollen gemeinsam vollkommene Gesundheit und ein langes Leben bewirken.

Ursprünglich war der Ayur-Veda nicht nur dafür gedacht, Krankheiten im Einzelnen zu heilen, sondern auch die Volksgesundheit als Ganzes positiv zu beeinflussen. Positives gesundheitsförderliches Verhalten der Einzelnen sollte sich addieren, um eine krankheitsfreie Gesellschaft zu schaffen. Dieses war der Anspruch der Weisen, wie er in den alten Texten formuliert wird.


Im heutigen Indien nutzen die meisten ayurvedischen Ärzte jedoch nur noch eine begrenzte Zahl der vielen vorbeugenden und therapeutischen Behandlungsmethoden des Ayur-Veda, die in den klassischen Texten empfohlen werden. Daher scheint es immer wichtiger, die teilweise unverknüpften Therapierichtungen wieder zu einem sinnvollen Ganzen zusammenzufassen.


Bereits zu Beginn der achtziger Jahre regte Maharishi Mahesh Yogi eine Reihe der berühmtesten und erfahrendsten Ayurveda-Ärtze Indiens dazu an, den Ayur-Veda auch für den Westen zur Verfügung zu stellen. Unter seiner Führung schlossen sich viele von ihnen zusammen, um den Ayur-Veda in seiner ursprünglichen Reinheit und Vollständigkeit wieder anzubieten. Außerdem konnte er Hüter der Geheimnisse vieler Familientraditionen dazu gewinnen, ihre bislang geheimgehaltenen Rezepturen und Heilmethoden erstmals allgemein zugänglich zu machen. Auf seine Initiative hin setzten sich erfahrene ayurvedische Ärtze und Kenner der alten Schriften zusammen, um in jahrelanger Feinarbeit die Ayur-Veda-Originaltexte in die heutige Sprache zu übertragen, da in den Jahrhunderten zuvor viel Wissen allein durch die Übersetzung verloren gegangen war.


Das Ayur-Veda Gesundheitsprogramm 

Seminarangebot für 6 Abende

Der Maharishi Ayur-Veda ist die moderne Auslegung der ältesten in der Medizingeschichte überlieferten Gesundheitslehre. Es handelt sich dabei um ganzheitliche, individuell zugeschnittene, natürliche Therapieformen ohne jegliche Nebenwirkungen, deren Hauptaugenmerk auf der Vorbeugung von Krankheiten, der Erhaltung der Gesundheit und der Förderung von Jugendlichkeit, Vitalität und Langlebigkeit liegt. Viele Aspekte des Maharishi Ayur-Veda sind leicht zu erlernen und können im Rahmen eines Do-it-yourself-Programms mühelos zu Hause durchgeführt werden.


Wir möchten Ihnen dieses faszinierende Gesundheitssystem in einem Seminarprogramm vorstellen, das mit seinen praktischen Hinweisen für den täglichen Gebrauch einen wertvollen Beitrag leistet zur Erhaltung Ihrer Gesundheit und Leistungsfähigkeit.


I. Gesundheitsvorsorge

    1. Maharishi-Ayur-Veda

        Die sanfte Naturheilkunde im Do-it-yourself-Programm - Eine Einführung

    2. Gesund und fit durch den Tag

        Die ideale Tagesroutine

    3. Individuelle Gesundheits- und Ernährungsberatung

    4. Maharishi Jyotish - Vedische Astrologie

        Individuelle Horoskopanalyse zu allen wichtigen Lebensfragen

    5. Maharishi Yagya - Spezifische Verfahren zur Vermeidung zukünftiger Probleme

II. Gesundheitserhaltung

    1. Die ayur-vedischen Konstitutionstypen - Zu welchem Konstitutionstyp gehöre ich

          2. Ayur-vedische Ernährungsprinzipien:


        Wie optimiere ich mein Stoffwechselgeschehen?

    3. Ayur-Veda für die Frau - Spezielle Empfehlungen für den weiblichen Organismus

    4. Glück ist Medizin:Wie bringe ich meinen Körper so ins Gleichgewicht,

        dass ein dauerhafter Zustand von Glück und Wohlbefinden erreicht wird?

    5. Maharishi Edelstein-Therapie - Zur Förderung lebensunterstützender Einflüsse

III. Fitness

          1. Das Ayur-Veda Fitness-Programm:


        Mehr Leistung durch bessere Geist-Körper-Koordination

    2. Yoga- und Atemübungen in Theorie und Praxis

          3. Yoga gegen Rückenschmerzen: 


        Ausgewählte Übungen zur Stärkung der Rückenmuskulatur

    4. Koordinationstraining:

          Spezielle Übungen zur Vitalisierung und Verbesserung der Beziehung zwischen Körper und Geist


IV. Stressmanagement und Persönlichkeitsentfaltung

      TM - Die effektive Meditationstechnik zur Entfaltung des

      vollen Geist-Körper-Potentials

V. Ausbildung

    Nach Wunsch besteht die Möglichkeit einer Ausbildung zum Ayur-Veda

    Ernährungs- und Gesundheitsberaters.

    Nadi Vigyan ist die ayurvedische Kunst des Pulsfühlens. Alle Endrücke,

    Gedanken, Gefühle und Empfindungen, die wir haben, hinterlassen ihre Information

    in  unserer Physiologie und geben ihr ihre spezifische Prägung. Durch die

    ayur-vedische Kunst des Pulsfühlens lassen sich alle Ungleichgewichte ertasten

    und geben ein vollständiges Bild über unsere physiologische und

    psychologische Befindlichkeit.




Sthapatya Veda - Vedische Architektur

Die Sonne als Zentrum unseres Universums übt den stärksten kosmischen Einfluss auf unsere Erde aus. Sie bestimmt die tatsächlichen und jahreszeitlichen Rhythmen jeglichen Lebens auf unserem Planeten. Die Qualität und Intensität ihrer Lichtstrahlen ist unterschiedlich, wenn diese in ihrer Wanderung von Ost über Süd nach West auf ein Haus treffen. Im Sthapatya Veda richtet sich die Funktion der Räume nach den Lichtenergien, die sie jeweils empfangen. Das heisst, die menschlichen Aktivitäten, die dort stattfinden sollen, müssen der Sonnenaktivität entsprechen.Wenn man im Esszimmer nicht hungrig wird, im Schlafzimmer nicht müde und im Arbeitszimmer nicht wach und kreativ, wäre der Zweck der richtigen Platzierung der Räume verfehlt.


Der Brahmasthan entspricht der Wirbelsäule des menschlichen Körpers. Wörtlich ist gemeint die Gesamtheit (Brahman) der kosmischen Energien, die durch verschiedene Ebenen bis ins Erdgeschoss geleitet werden , wo sie im Grundriss ihren besten Stand haben (sthan=Standpunkt). Auf jedem Stockwerk bildet dieser nicht bebaute Teil des Hauses eine energetische Orientierungsmitte, die alle um ihn liegenden Räume des Gebäudes energetisch unterstützt. In allen biologischen und physikalischen Erscheinungen finden wir eine solche Informationsmitte. Deshalb ist auch verständlich, dass unsere weisen Vorväter dieses wichtige Naturprinzip auch in ihrer Architektur verwendet haben, um im Einklang mit den Naturgesetzen zu bauen. Jedes Atom besitzt einen Atomkern, jede Zelle einen Zellkern, von wo Energie und Information in den gesamten Einflussbereich der jeweiligen Ebene ausgesendet wird. Genauso wie die Sonne der Mittelpunkt unseres Universums ist und alle Planeten mit Energie und Information versorgt, so versorgt der Brahmasthan alle Räume und ihre Bewohner mit seiner Ausstrahlung von Lebensenergie und der damit verbundenen ordnenden Struktur.



Maharishi Gandharva Veda ist die zeitlose Musik der Natur, die klassische Musik der uralten Vedischen Hochkultur. Im Gandharva Veda drückt sich die ewige Harmonie der Natur aus


: Sie ist die Musik, die im Einklang ist mit den Naturgesetzen. Höre die Musik der Natur, wenn die Sonne aufgeht, wenn sie in der Fülle des Mittags scheint, wenn sich am späten Nachmittag sanfte Schatten über das Land legen. Höre den Sonnen-Untergang, die tiefe Stille um Mitternacht, die Stille in den frühen Morgenstunden und während des ersten Schimmerns der Dämmerung! Dies sind die Melodien und Rhythmen des Gandharva Veda; sie stimmen vollkommen überein mit den Zyklen und wechselnden Rhythmen der Natur, welche die Entwicklung aller Ebenen der Schöpfung lenken: vom kleinsten Teilchen bis zum ganzen Universum, das sich ständig weiter ausdehnt. Es sind die Rhythmen und Melodien der Natur, die von Vedischen Sehern (oder Rishis) vor Tausenden von Jahren als Klang wahrgenommen wurden. Der Ursprung des Gandharva Veda liegt in der zeitlosen Vedischen Tradition Indiens. Sie ist die Klassische Musik der uralten Vedischen Hochkultur.


Nach den Aussagen der alten Weisen (Rishis) und nach der Erklärung von Maharishi Mahesh Yogi bewirkt die Aufführung dieser Melodien und Ragas zu den vorgeschriebenen Tages- und Nachtzeiten die Neutralisation von Stress und Spannungen in der Atmosphäre und erzeugt einen harmonisierenden und ausgleichenden Einfluss für jeden Einzelnen; so kann Frieden für die Familie der Völker geschaffen werden.



Für Jahrhunderte waren diese magischen und sublimen Melodien für den Westen verloren. Aber jetzt reisen viele von Indiens berühmtesten und beliebtesten Musikern mit dieser Musik durch die Welt; sie spielen diese uralten Klänge und demonstrieren ihren starken heilenden Einfluss vor jungen und alten Menschen.

Als "Maharishi Gandharva Veda" wurde diese Musik wiederbelebt. Gandharva Veda lässt sich nicht in Kategorien einteilen; er spricht zu allen, die ihn hören, in der universellen Sprache von Harmonie, Schönheit und Frieden.



Einzelheiten zur Einführung und zum Verständnis von Gandharva Veda

 

I. Grundlagen des Gandharva Veda, der ältesten Musiktradition der Welt.

Die Klänge des Gandharva Veda entfalten sich schrittweise in geordneter Abfolge. ihre Schwingungen sind das Wirken der Naturgesetze, die die Entwicklung der Schöpfung bestimmen. Auf dieselbe Art und Weise entfalten sich in einer Raga des Maharishi Gandharva Veda die Töne der Tonleiter schrittweise und in geordneter Abfolge, wodurch sie die musikalischen Gesetze dieser Raga bestimmen.

 

II. Die Melodien der Ragas

Im Gandharva Veda werden bestimme Melodien Ragas genannt. Jede Raga hat ein einzigartiges Gefüge, das sowohl festgelegte Elemente als auch vielfältige Variationsmöglichkeiten enthält. Das erlaubt dem Spieler, die allerfeinsten Eigenschaften der zur jeweiligen Tageszeit vorherrschenden Schwingungen auszudrücken. Jede Raga baut sich auf einer der zehn grundlegenden Tonleitern auf, die "Thaat" genannt werden. Die Thaat bestimmt die Noten, die allein in der betreffenden Raga erlaubt sind. Jede Raga kann nur zu einer ganz bestimmten 3-Stunden-Periode, der Praharas, gespielt und gesungen werden, denn sie soll zu den wechselnden Schwingungen des Tagesablaufs passen.

 

III. Selbst-rückbezogene Zyklen

Der Gandharva Veda Musiker spielt Melodien und Rhythmen in Form von selbst- rückbezogenen Zyklen. Diese sind eine unmittelbare Spiegelung der Natur-Rhythmen und -Zyklen. Nur so kann diese Musik uns die Kraft geben, unsere Physiologie und unsere Umwelt mit dem Naturgesetz in Einklang zu bringen.

 

IV. Die Tonleiter einer Raga

Das Tonmaterial jeder Raga beginnt auf einer Grundnote, d.h. auf einem Klangmittelpunkt, genannt "Sa". "Sa" wird kontinuierlich als eine Art Hintergrundstimme gehört. "Sa" wird von einem zur Stimmung passenden Instrument, wie z.B. der viersaitigen Tambura erzeugt. Alle Noten der in der Raga gespielten Melodie erhalten ihre musikalische Identität durch den Abstand (Interval) zum Ton "Sa".


V. Die besonderen Eigenschaften der Gandharva Veda Sänger/innen

Jeder Sänger, ob weiblich oder männlich, lernt, das eigene "Sa" herauszufinden und zu entwickeln. Es ist die mittlere Tonlage, die der Veranlagung und dem stimmlichen Umfang entspricht. Alle Ragas werden dann im Gewahrsein ein und derselben Grundfrequenz "Sa" gesungen.